Interview beim Rheinneckarblog

Der Rheinneckarblog hat uns interviewt:

Bislang keine Angebote zum Wintersemester von der Universität Heidelberg für Geflüchtete. 

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Initiative gibt Pressemeldung zur aktuellen Lage heraus

Am 21. Oktober 2015 hat die Inititative Offene Uni Heidelberg folgende Informationen an die Presse versandt:

Neugründung „Offene Uni Heidelberg“

Die Initiative will Geflüchtete als Gaststudierende an die Hochschule bringen

Bisherige Gespräche mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bleiben ohne konkrete Ergebnisse. / Initiative will handeln und Studierende noch zum aktuellen Wintersemester an die Uni bringen. / Mehr Infos zur Initiative Offene Uni gibt es unter: www.offeneuniheidelberg.wordpress.com

Heidelberg. Die Anfang September gegründete Initiative „Offene Uni Heidelberg“ setzt sich dafür ein, dass der Hochschulzugang für Geflüchtete auf Grund Ihrer besonderen Umstände erleichtert wird. Sie wollen Geflüchtete beraten, die einen akademischen Hintergrund haben oder einen Hochschulabschluss anstreben. Viele der Geflüchteten sind sehr daran interessiert, ihre durch die Flucht unterbrochene Bildung fortzusetzen. „Das Fortsetzen des Studiums ist allerdings mit enormen Hürden verbunden. Diese sind kommunikativer, sprachlicher und finanzieller Natur“, sagt Anja Maier, Mitglied der Initiative. 

Genau hier will die Initiative ansetzen: Hürden abbauen. Aktuell ist die Gruppe, welche aus ehemaligen und aktuellen PH- und Uni-Studierenden besteht, in Gesprächen mit den Verantwortlichen beider Hochschulen. Allerdings konnten bisher noch keine konkreten Angebote zum Wintersemester geschaffen werden. „Das Zögern der Uni und der PH verstehen wir nicht, vor allem da einige unserer Ideen sofort und ohne großen Aufwand für die Hochschulen umzusetzen sind“, berichtet Maier.

Die wichtigsten Vorschläge der Initiative zum Wintersemester sind der kostenlose Zugang zum Gasthörer*innen-Programm und die Zulassung von Geflüchteten als Austauschstudierende. Die weiteren Vorschläge finden Sie auf unserer Homepage.

Bereits Anfang des Monats hat das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst genau hierfür Spielräume gewährt: Über Gebührenerlass für Gasthörer*innen oder die kostenlose Nutzung der Bibliotheken können die Hochschulen in eigener Zuständigkeit entscheiden.

Das Motto der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg lautet Semper Apertus – Stets offen. Die Initiative Offene Uni Heidelberg appelliert an die Verantwortlichen wirklich offen zu sein für die Neuangekommen und den Geflüchteten unbürokratisch und unkompliziert zu helfen. Falls hier keine kurzfristigen Lösungen gefunden werden, bemüht sich die Initiative selbst um die Kostenübernahme für Geflüchtete, welche am Gasthörer*innen-Programm teilnehmen wollen.

Hier gibt es die vollständige PM als PDF.

PM_Offene Uni Heidelberg_211015_FIN

Beratungsangebot für Geflüchtete an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Hier findet ihr das Beratungsangebot von der Universität Heidelberg​ für Geflüchtete:

Unbenannt

Kontakt

Flüchtlingsbeauftragte
Ulrike Riedling
Tel. +49 6221 54-2182
riedling@zuv.uni-heidelberg.de

Beratung ausländische Studieninteressierte
Anna Kloppenburg
Tel. +49 6221 54-3761
anna.kloppenburg@zuv.uni-heidelberg.de

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