Join our Team_Offene Uni sucht neue Mitglieder

we-need-you_bubbles

Das Orgateam der Initative „Offenen Uni Heidelberg“ sucht für das neue Semester Nachwuchs, um weiterhin gemeinsam das Ziel zu verfolgen, Hürden im Hochschulzugang für Geflüchtete abzubauen.

Die Möglichkeiten, bei uns mitzuarbeiten sind vielfältig!

Hast du Lust, dich in der Organisation des Buddy-Programmes zu engagieren oder dich in die Öffentlichkeitsarbeit (Facebook, Homepage, Presse) einzubringen, im AK Think Tank Ideen zu entwickeln oder an den Verbindungen zur Uni zu arbeiten, Infotreffen zu organisieren oder?

 

Kommt vorbei und lernt uns kennen, wir freuen uns in unseren offenen Oktober-Plena auf neue Gesichter. 🙂

 

Offenes Plenum am 5. Oktober 2016:

https://www.facebook.com/events/1771951843047247/

 

Offenes Plenum am 19. Oktober 2016:

https://www.facebook.com/events/640721172756793/

 

Unsere Plena werden auf deutsch und englisch gehalten.

——————————–

The initiative „Offene Uni Heidelberg“ is looking for new members.

The team of the “Offene Uni Heidelberg” need support in the following areas: buddy programme, public relations (Facebook, homepage, press), networking and political actions.

Feel free to come over and meet our group, we would be glad to integrate new members in our group. 🙂

 

Open Plenum on October, 5th 2016:

https://www.facebook.com/events/1771951843047247/

 

Open Plenum on October, 19th 2016:

https://www.facebook.com/events/640721172756793/

 

Our meetings will be held in English and German.

 

Advertisements

Richtigstellung zum Artikel „Semper apertus?“

Der ruprecht hat in seiner letzten Ausgabe (Mai 2016) im Artikel „Semper apertus?“ u.a. uns Fragen zum Hochschulzugang für Geflüchtete gestellt.
Leider mussten wir feststellen, dass im Artikel grob fahrlässige Verallgemeinerungen enthalten sind, die dem komplexen Thema nicht gerecht werden.
Bildschirmfoto 2016-05-26 um 13.29.58
(Ihr könnte den Artikel  hier  auf Seite 4 nachlesen.)
Dieses richtig zu stellen, um möglichen Konsequenzen (für Geflüchtete) aufgrund dieser Fehlinformationen vorzubeugen, ist uns ein wichtiges Anliegen.
Wir bedauern es sehr, dass trotz mehrmaliger Aufforderung, sich zwecks Recherche auch an die entsprechenden Institutionen selbst zu wenden, dies offensichtlich nicht getan wurde. Wie bereits im Interview an verschiedenen Stellen angemerkt, sind beispielsweise im Bereich der finanziellen Unterstützung Verallgemeinerungen besonders gefährlich. Hier handelt es sich immer nur um Einzelfallprüfungen – welche Kriterien dem Entscheidungsprozess zugrunde liegen, ist uns nicht bekannt. Es besteht für Geflüchtete, anders als durch den Artikel suggeriert, kein allgemeingültiger Anspruch auf Leistungen wie BAföG, eine Unterstützung im Rahmen der Freitische des Studierendenwerks oder bei der Kaution für einen Wohnheimsplatz.
Dies betrifft auch die Gasthörerschaft: eine Befreiung von den Gebühren kann durch einen formlosen Härtefallantrag beantragt werden, dem in den uns bekannten Fällen stattgegeben wurde. Von offizieller Seite (z.B. auf der Internetseite der Universität Heidelberg) gibt es hierzu allerdings keine verbindliche Stellungnahme bzw. Informationen für Geflüchtete.
Essentiell ist auch die Richtigstellung, dass natürlich nicht nur anerkannte Geflüchtete ein Studium aufnehmen können. Die Aufnahme eines Studiums ist theoretisch unabhängig vom rechtlichen Status möglich (Geflüchtete können sich genau so wie andere internationale Studieninteressierte bewerben), auch wenn die Ausländerbehörde dies faktisch verwehren kann.
Bezüglich der Hilfsangebote der Fakultäten wurden offensichtlich die Informationen der Uni-Seite übernommen, ohne diese zu überprüfen. So finden beispielsweise die vom Institut für Deutsch als Fremdsprache (IDF) angebotenen Sprachkurse unserer Erkenntnis nach nicht mehr statt. Auch die weiteren auf der „Flüchtlingshilfe“-Webseite aufgelisteten Angebote befinden sich derzeit noch im Aufbau, Kontaktinformationen sind nicht verfügbar und damit die Angebote für Geflüchtete nicht zugänglich.
Zum Schluss noch eine Anmerkung, die wir selbst erst nach Redaktionsschluss erhalten haben: Für den Besuch des Deutschkurses ist eine Immatrikulation nicht mehr nötig. Inzwischen genügt hierfür auch der Gasthörendenstatus, vorausgesetzt man erhält einen der wenigen Deutschkursplätze. Dies hat den Vorteil, dass Geflüchtete nun während des Deutschkurses weiterhin Sozialleistungen beziehen können, die bei einer Immatrikulation wegfallen würden (Vorteile des Studierendenstatus, wie z.B. die Möglichkeit, ein Semesterticket zu kaufen, bleiben ihnen dagegen in diesem Fall verwehrt).

Bericht der SWR-Landesschau

Die SWR Landesschau hat am 20. Mai über den Start unseres Buddy-Programms berichtet.
Was wir noch anfügen möchten: wir sind eine ehrenamtliche Initiative von Studierenden (nicht StudentEN) – die im Übrigen nicht von der Uni unterstützt wird – und großen Wert auf gendergerchte/-neutrale Sprache legt. 🙂

Hier zum Beitrag.

 

Pressemitteilung

Am Donnerstag, 28. April 2016 hat die Initiative Offene Uni Heidelberg folgende Informationen an die Presse versandt:

 Initiative „Offene Uni Heidelberg“ startet eigenes Buddy-Programm für Geflüchtete

Großer Andrang beim Start des Buddy-Programms der ehrenamtliche Initiative. / Mehr als 50 Geflüchtete haben sich für das Sommersemester angemeldet. / Finanzielle Kosten sind weiterhin Hürden beim Hochschulzugang. / Mehr Infos unter: www.offeneuniheidelberg.wordpress.com

 

Heidelberg. Mit 116 Teilnehmenden u.a. aus Syrien, Irak, Pakistan, Iran, Afghanistan und Gambia ist das von der Initiative „Offene Uni Heidelberg“ in Kooperation mit Hd.net-Respekt! entwickelte Buddy-Programm ins Sommersemester gestartet.
In von der Offenen Uni zusammengestellten Teams aus Studierenden der Universität Heidelberg mit den Newcomern, sollen Geflüchtete beim Start ins Uni-Leben begleitet und in administrativen Fragen unterstützt werden. Als Teilnehmende des Buddy-Programms besuchen sie Vorlesungen im Rahmen der Gasthörerschaft, nehmen an regelmäßigen Gruppentreffen teil, knüpfen Kontakte mit Studierenden und vertiefen dabei ihre Deutschkenntnisse. Auch Teilnehmende, die noch nicht als Gasthörerende an der Universität angemeldet sind, aber ihre Sprachkenntnisse ausbauen möchten, werden von Sprachbuddys unterstützt.

Die teilnehmenden Heidelberger Studierende werden durch eine Schulung in interkultureller Kompetenz, Fragen des Asylrechts sowie des Hochschulrechts auf ihre Aufgaben im Buddy-Programm vorbereitet.

Ein grundsätzliches Problem in der Organisation des Buddy-Programms stellen die sehr hohen Fahrtkosten für die Geflüchteten dar, da viele aus den umliegenden Gemeinden und Städten Heidelbergs kommen und auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind. Aktuell versucht die Initiative die Geflüchteten in der Finanzierung zu unterstützen. „Doch das ist keine Dauerlösung. Hier muss der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (RNV/VRN) aktiv werden. Im Gegensatz zu anderen Verkehrsbetrieben gibt es in der Region bislang kein Sozialticket oder ähnliches für Geflüchtete“, so Alisa Macht, Mitglied der Initiative. Da die Teilnehmende des Buddy-Programms nicht als reguläre Studierende eingeschrieben sind, haben sie kein Anrecht auf ein Semesterticket und die Fahrtkosten können so schnell zur einer großen Hürde werden. Vor dem Hintergrund einer gerechten Teilhabe am öffentlichen Leben – und in diesem Fall dem Zugang zur Hochschule – plädiert die Offene Uni und ihre Partner*innen für eine bessere Unterstützung der Geflüchteten.

Hier gibt es die vollständige PM als pdf.

Termine Buddy-Programm SoSe 2016

Falls ihr am Buddy-Programm teilnehmt/teilnehmen wollt, merkt euch bitte die folgenden Termine vor:

 

Donnerstag, 21. April, 17-20 Uhr, @Campus Bergheim, Raum 0.010 (EG)

Erstes Buddy-Programm-Treffen für das Sommersemester 2016 und Kennenlernen der Buddys und Newcomer

 

Donnerstag, 28. April 2016, 16-20 Uhr, @Campus Bergheim, Raum 02.040 (2. OG)

Buddy-Schulung

 

Donnerstag, 12. Mai, 17-20 Uhr, @Campus Bergheim, Raum 0.010 (EG)

Zweites Treffen der Buddys und Newcomer

 

Donnerstag, 23. Juni, 17-19 Uhr, @Campus Bergheim, Raum 0.010 (EG)

Drittes Treffen der Buddys und Newcomer

 

Donnerstag, 28. Juli, 17 Uhr, @Neckarwiese, Grillplatz

Abschlusstreffen mit allen Teilnehmenden und Buddys

Gasthörer*innenschaft an der PH Heidelberg

Geflüchtete als Gasthörer*innen an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Noch bis zum 18.4.2016 kann eine Gasthörer*innenschaft für das aktuelle Sommersemester an der Pädagogischen Hochschule beantragt werden. Für Geflüchtete ist dieses Angebot auf Antrag kostenfrei (Nachweis über die Registrierung beilegen).

Um die Hochschule in diesem Semester stärker für Geflüchtete zu öffnen, wurde eine Liste von geöffneten Seminaren erstellt, die sich besonders für eine solche Gasthörer*innenschaft eignen. 

Es besteht für die Gasthörer*innen die Möglichkeit für die Begleitung an der PH einen Buddy zur Seite gestellt zu bekommen.

Wir empfehlen vor einem Antrag auf Gasthörer*innenschaft die Offene Uni zur Beratung zu kontaktieren: offeneuniheidelberg@gmx.de

Die Liste der Seminare ist hier zu findenhttp://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/ms-einrichtungen/ms-e-gleichstellung/CoursesforRefugees.pdf

Das Anmeldeformular für die Gasthörer*innenschaft ist hier zu finden: http://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/de/studium/bewerbung/Antrag.Gasthörer.pdf

Werde Buddy!

Vielen Dank für euer Interesse an unserem Buddy-Programm ! Wir haben zahlreiche Anmeldungen von Heidelberger Studierenden bekommen und sind von dieser Resonanz wirklich überwältigt. Momentan haben wir mehr Anmeldungen von Heidelberger Buddys als von Newcomern erhalten, deshalb bitten wir euch, euch für dieses Semester nicht weiter zu bewerben!

Das Buddy-Programm soll auch im nächsten Semester fortgesetzt werden – wir freuen uns dann wieder auf euer Interesse!

Danke für euer Verständnis 🙂

 

 

Viele Geflüchtete planen in Deutschland ein Studium anzufangen oder fortzusetzen. Wie Du vielleicht aus eigener Erfahrung weißt, ist die Orientierung an der Uni am Anfang schwer! Unterstütze eine*n Geflüchtete*n bei den ersten Schritten an der Universität. Und außerdem hast Du Lust auf kulturellen Austausch? Erlebe ein spannendes Semester voller neuer Erfahrungen!

Was sind die Aufgaben eines Buddys?

  • Am Anfang des Semesters zeigst du dem Teilnehmenden die Unibibliothek, die Mensa usw. und unterstützt, falls gewünscht, beim Besuch von Vorlesungen.
  • In den ersten Wochen kann es hilfreich sein, gemeinsam in die Veranstaltungen zu gehen. Außerdem solltest Du Unterstützung bei organisatorischen und administrativen Problemen leisten.
  • Sprich mit Deinem Teilnehmenden über Möglichkeiten des Hochschulzugangs und alternative Bildungswege.
  • Außerdem könnt Ihr auch einfach mal einen Kaffee trinken gehen, gemeinsame Interessen entdecken etc.

Es gibt unterschiedliche Zielsetzungen der Teilnehmenden: manche bereiten sich auf ihr baldiges reguläres Studium vor, manche wissen noch überhaupt nicht, ob ein Studium etwas für sie ist, manche wollen ihr Deutsch verbessern und für manche ist der soziale Aspekt ausschlaggebend.

Mit der Zeit wirst Du sicherlich herausfinden, was (von Dir) erwartet wird und wie oft Ihr euch treffen wollt.

Sprach-Buddys und Gasthörerschaft-Buddys

Ihr habt die Möglichkeit im Anmeldeformular anzugeben, ob ihr euch für eine Buddy-Beziehung zu Newcomern interessiert, die sich für eine Gasthörerschaft an der Uni Heidelberg angemeldet haben und/oder ob ihr Interesse an einer Sprach-Buddy-Beziehung habt. (Sprach-Buddy-Partner*innen sind in der Regel nicht an der Uni Heidelberg angemeldet.)

Gruppentreffen für alle Teilnehmenden am Buddy-Programm

Die Offene Uni organisiert regelmäßige verpflichtende Gruppentreffen, bitte entschuldige Dich wenn Du nicht kommen kannst. Die Treffen sind wichtig für das Organisationsteam, damit das Programm verbessert werden kann.

  • Bei den Treffen werden Informationen ausgetauscht, organisatorische Fragen geklärt, aktuelle Entwicklungen vorgestellt und Probleme besprochen.
  • Außerdem werden wir gemeinsame Aktivitäten planen (Teilnahme freiwillig).
  • Wer Lust hat mehr zu machen, kann dem Orga-Team beitreten oder spezielle Aktivitäten organisieren.

Termine im Sommersemester 2016:

Donnerstag, 21. April, 17-20 Uhr      Erstes Buddy-Programm-Treffen für das Sommersemester und Kennenlernen der Buddys und Newcomer

Donnerstag, 28. April 2016, 16-20 Uhr  Buddy-Schulung

Donnerstag, 12. Mai, 17-20 Uhr      Zweites Treffen der Buddys und Newcomer

Donnerstag, 23. Juni, 17-19 Uhr      Drittes Treffen der Buddys und Newcomer

Donnerstag, 28. Juli, 17 Uhr              Abschlusstreffen mit allen Teilnehmenden und Buddys

Wenn Du Dir jetzt sicher bist, dass Du für ein Semester lang Buddy werden willst, melde Dich über unseren Anmeldebogen an.

Wir freuen uns auf Deine Rückmeldung bis zum 15. April 2016, um dann Paare mit ähnlichen Studieninteressen zu bilden.

Leider können wir nicht garantieren, dass wir einen passenden Newcomer für Dich finden können. Ob wir Dich mit jemandem „matchen“ können, zu dem Du passt, erfährst Du dann so bald wie möglich.