Status Quo

Rechtlicher Rahmen

Seit 2014 wurde im Entwurf des „Dritten Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Vorschriften“ vom 16.10.2013 (Az. 22-7321.1/65 1/SV) der Passus gestrichen, der für die Immatrikulation an einer Hochschule einen Aufenthaltstitel voraussetzt. Dies ermöglicht auch Flüchtlingen, die noch im Asylverfahren sind oder eine Duldung haben, ein Studium aufzunehmen.

Hier gibt es weitere Infos zum Rechtlichen.

 

Finanzierung

Geflüchteten sollen ab dem 1. Januar 2016 nach einer Frist von 15 Monaten Bafög beziehen können. Hier zur Quelle.

Anspruch auf Bafög haben aber nur geduldete Flüchtlinge und solche mit Aufenthaltserlaubnis. Asylbewerber*innen bleibt diese staatliche Förderung aber weiterhin verwehrt. Weitere Informationen zu BAföG gibt es hier.

BAföG für Flüchtlinge
Anerkannte Flüchtlinge (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz, BAföG § 8 Abs.2 Nr.1) können BAföG beantragen, unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland sind.

Gleiches gilt ab 1.1.2016 für Geduldete und Inhaber bestimmter humanitärer Aufenthaltstitel, wenn sie sich bereits 15 Monate in Deutschland aufhalten (Voraufenthalt).

 

Ansprechpartnerin beim Studierendenwerk (BAföG-Amt) ist Frau Martina Kokott:

Amt für Ausbildungsförderung
Studierendenwerk Heidelberg
Marstallhof 1
69117 Heidelberg
martina.kokott@stw.uni-heidelberg.de
Tel.: 06221 – 54 3734 und 54 2643

 

Hier findet ihr noch weitere Förderungsmöglichkeiten für Geflüchtete.

 

Bundesweite Übersicht

Hier findet ihr eine bundesweite Übersicht beim  Hochschulzugang für Geflüchtete.

Auf dieser Karte sind Universitäten und Hochschulen dargestellt, die ihre Veranstaltungen kostenlos für Geflüchtete öffnen.

Karte

Rot die Angebote für Gasthörer*Innenschaft und Schnupperstudium, in Blau die Angebote zum regulären Studium bei fehlenden Nachweisen.

Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Wir nehmen gerne Hinweis auf weitere Initiativen entgegen.