Welche Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten gibt es für Studierende?

Geflüchteten sollen ab dem 1. Januar 2016 nach einer Frist von 15 Monaten Bafög beziehen können. Hier zur Quelle.

Anspruch auf Bafög haben aber nur geduldete Flüchtlinge und solche mit Aufenthaltserlaubnis. Asylbewerber*innen bleibt diese staatliche Förderung aber weiterhin verwehrt. Weitere Informationen zu BAföG gibt es hier.

 

BAföG für Flüchtlinge
Anerkannte Flüchtlinge (anerkannte Asylberechtigte, Flüchtlinge mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft bzw. subsidiärem Schutz, BAföG § 8 Abs.2 Nr.1) können BAföG beantragen, unabhängig davon, wie lange sie bereits in Deutschland sind.

Gleiches gilt ab 1.1.2016 für Geduldete und Inhaber bestimmter humanitärer Aufenthaltstitel, wenn sie sich bereits 15 Monate in Deutschland aufhalten (Voraufenthalt).

 

Ansprechpartnerin beim Studierendenwerk (BAföG-Amt) ist Frau Martina Kokott:

Amt für Ausbildungsförderung
Studierendenwerk Heidelberg
Marstallhof 1
69117 Heidelberg
martina.kokott@stw.uni-heidelberg.de
Tel.: 06221 – 54 3734 und 54 2643

 

Auf der Internetseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit findet man unter der Rubrik „Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule“ Hinweise und Links zu Stipendien und Fördermöglichkeiten für Studierende. (Achtung: Nur für anerkannte Flüchtlinge.)

 

Deutschlandstipendium

Das bundesweite Deutschlandstipendium ist eine nicht rückzahlungspflichtige Förderung, die mit dem Bezug von BAföG kombiniert werden kann.

Weitere Informationen hier.

Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung fördert unter anderem anerkannte Flüchtlinge und Geduldete, die sich seit mindestens vier Jahren rechtmäßig in Deutschland aufhalten.

Weitere Informationen hier.

Weitere Stipendienportale

www.stipendienlotse.de

www.mystipendium.de

www.studienkompass.de

 

Überbrückungshilfen

Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst fördert die akademische Ausbildung und stellt ausländischen Studierenden in Deutschland einen ökumenischen Notfonds zur Seite. Dieser dient dazu, speziell Studierenden aus Afrika, Asien und Lateinamerika durch begrenzte Zuschüsse aus vorübergehenden finanziellen Notlagen zu helfen, damit sie ihr Studium fortsetzen können.

Weitere Informationen hier.

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